Stockwerkeigentum-Rechner

Was eine Eigentumswohnung jeden Monat wirklich kostet – inklusive Erneuerungsfonds und im Vergleich zur Miete.

Stockwerkeigentum – Monatliche Gesamtkosten

Berechnen Sie alle monatlichen Kosten einer Eigentumswohnung: Hypothekarzinsen, Amortisation, STWE-Nebenkosten und Erneuerungsfonds.

ℹ️ Stockwerkeigentum (STWE): Sie besitzen das Sonderrecht an Ihrer Wohnung, Treppenhaus und Fassade gehören der Gemeinschaft. Die monatlichen Kosten bestehen aus Finanzierungskosten, STWE-Nebenkosten und dem Erneuerungsfonds.
🏢
Wohnungsparameter
Kaufpreis (CHF)
800'000
Eigenkapital (%)
25%
Hypothekarzins (%)
2.0%
Nebenkosten STWE / Monat (CHF)
400
Erneuerungsfonds / Monat (CHF)
200
Vergleichsmiete (CHF/Monat)
3'000
📊
Kostenaufschlüsselung pro Monat
Total Kosten STWE / Monat
Davon Finanzierungskosten
Differenz zu Miete
Vermögensaufbau / Monat
⚠️ Die STWE-Nebenkosten und der Erneuerungsfonds variieren je nach Liegenschaft und Gemeinschaft. Prüfen Sie die Protokolle der Stockwerkeigentümerversammlungen und den aktuellen Fondsstand vor dem Kauf.

Wie funktioniert dieser Rechner?

Beim Stockwerkeigentum (STWE) besitzen Sie das ausschliessliche Nutzungsrecht an Ihrer Wohnung, teilen sich jedoch Treppenhaus, Fassade, Dach und technische Anlagen mit den Miteigentümern. Neben Hypothekarzins und Amortisation fallen monatlich Verwaltungskosten, Nebenkosten und Beiträge in den Erneuerungsfonds an. Ein gut dotierter Erneuerungsfonds (mindestens 0,3–0,5% des Gebäudeversicherungswerts pro Jahr) schützt vor kostspieligen Sonderumlagen. Prüfen Sie vor dem Kauf die Jahresrechnungen und Versammlungsprotokolle der letzten drei Jahre – ein chronisch unterfinanzierter Fonds ist ein warnendes Zeichen.

Die Kosten einer Eigentumswohnung

Beim Stockwerkeigentum (STWE) besitzen Sie Ihre Wohnung zu Sonderrecht und teilen sich Dach, Fassade, Treppenhaus und Haustechnik mit den übrigen Eigentümern. Neben Zins und Amortisation fallen deshalb gemeinschaftliche Kosten an, die über die Stockwerkeigentümergemeinschaft abgerechnet werden:

  • Betriebs- und Nebenkosten: Hauswartung, Allgemeinstrom, Lift, Versicherungen, Verwaltung
  • Erneuerungsfonds: die gemeinsame Reserve für grössere Sanierungen
  • Eigener Unterhalt in der Wohnung selbst

Der Rechner fasst Hypothekarzins, Amortisation, Nebenkosten und Erneuerungsfonds zu den monatlichen Wohnkosten zusammen und stellt sie der Vergleichsmiete gegenüber.

Der Erneuerungsfonds

Aus dem Erneuerungsfonds werden Dach, Fassade, Lift oder Heizung erneuert. Als Richtwert gelten jährliche Einlagen von rund 0,3–0,5 % des Gebäudeversicherungswerts; die Höhe legt das Reglement oder die Eigentümerversammlung fest. Ist der Fonds zu knapp, müssen die Eigentümer bei einer Sanierung Geld nachschiessen – oft fünfstellige Beträge auf einen Schlag.

Vor dem Kauf prüfen

  • Stand des Erneuerungsfonds und geplante Sanierungen
  • Protokolle der letzten Eigentümerversammlungen – dort stehen Streitpunkte und anstehende Ausgaben
  • Reglement und Wertquote – sie bestimmen Ihren Kostenanteil und Ihr Stimmgewicht
  • Jahresrechnung der Gemeinschaft mit den effektiven Nebenkosten

Die einmaligen Kosten beim Kauf berechnen Sie mit dem Kaufnebenkosten-Rechner.

Fragen zum Stockwerkeigentum-Rechner

Als Richtwert gelten jährliche Einlagen von rund 0,3–0,5 % des Gebäudeversicherungswerts. Wichtiger als die Einlage ist der Bestand im Verhältnis zu den anstehenden Sanierungen – fragen Sie vor dem Kauf nach beidem.
Der Anteil Ihrer Wohnung am gesamten Gebäude, meist in Promille. Nach ihr richten sich in der Regel Ihr Anteil an den gemeinschaftlichen Kosten und Ihr Stimmgewicht in der Eigentümerversammlung.
Ja, bis und mit Steuerperiode 2028 als Unterhaltskosten. Mit dem Systemwechsel ab dem 1. Januar 2029 entfällt der Unterhaltsabzug bei selbst bewohntem Wohneigentum.
Das hängt von Kaufpreis, Zins und Miete ab. Der Rechner zeigt die monatlichen Kosten im direkten Vergleich; den langfristigen Vergleich mit Wertentwicklung und Anlagerendite macht der Mieten-oder-Kaufen-Rechner.

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Hinweis: Alle Berechnungen sind unverbindliche Schätzungen und dienen der Information. Sie ersetzen keine Beratung durch eine Bank, eine Steuer- oder Rechtsfachperson. Richtwerte wie Zinssätze und kantonale Tarife können sich ändern.