Renditerechner für Anlageimmobilien

Brutto-, Netto- und Eigenkapitalrendite Ihrer Renditeliegenschaft – mit Leerstand, Verwaltung, Unterhalt und Finanzierung.

Renditerechner für Anlageliegenschaften

Berechnen Sie Brutto- und Nettorendite, Eigenkapitalrendite und Cash Flow für Ihre Anlageimmobilie.

📈
Anlageparameter
600'000
4.0%
30'000
Leerstand/Jahr (%)
2.0%
Verwaltungskosten/Jahr (%)
0.8%
Unterhalt/Jahr (%)
1.0%
Hypothekarzins (%)
2.5%
Fremdkapitalquote (%)
65%
Bruttorendite
Nettorendite (nach Kosten)
Eigenkapitalrendite
Cash Flow / Jahr
Cash Flow / Monat
Break-even Mietrendite
💰
Kostenstruktur

Wie funktioniert dieser Rechner?

Die Bruttorendite ergibt sich aus der Jahresnettomiete geteilt durch den Kaufpreis. Die Nettorendite zieht zusätzlich Unterhalts-, Verwaltungs- und Leerstandskosten ab und ist die massgebliche Kennzahl für den Anlageerfolg. In der Schweiz gelten Nettorenditen von 3–5% als solide; in teuren Städten liegen sie oft unter 3%, was Anlageimmobilien dort im Vergleich zu anderen Anlageklassen weniger attraktiv macht. Der Leverage-Effekt zeigt: Liegt die Nettorendite über dem Hypothekarzins, steigert Fremdkapital die Eigenkapitalrendite – liegt sie darunter, wirkt es negativ.

Drei Renditen, drei Aussagen

  • Bruttorendite: Jahresmiete im Verhältnis zu den Anlagekosten, also Kaufpreis plus Kaufnebenkosten. Sie eignet sich für einen schnellen Vergleich von Objekten.
  • Nettorendite: Mietertrag nach Leerstand, Verwaltung und Unterhalt, im Verhältnis zu den Anlagekosten. Sie zeigt, was die Liegenschaft wirklich abwirft.
  • Eigenkapitalrendite: Der Überschuss nach Kosten und Hypothekarzinsen im Verhältnis zum eingesetzten Eigenkapital. Sie zeigt die Wirkung der Finanzierung.

Der Rechner weist die Bruttorendite auf den Anlagekosten aus und daneben zum Vergleich auf dem reinen Kaufpreis – so wie sie in Inseraten oft angegeben wird.

Die Kosten nicht unterschätzen

Zwischen Brutto- und Nettorendite liegen oft ein bis zwei Prozentpunkte. Rechnen Sie mit Leerstand, auch wenn die Wohnungen heute vermietet sind, mit Verwaltungskosten von einigen Prozent der Mieteinnahmen und mit einem Unterhalt, der mit dem Alter der Liegenschaft steigt. Mieterträge sind als Einkommen steuerbar.

Fremdkapital hebelt – in beide Richtungen

Liegt der Hypothekarzins unter der Nettorendite, steigert Fremdkapital die Eigenkapitalrendite. Steigt der Zins oder sinkt der Ertrag, wirkt der Hebel umgekehrt. Prüfen Sie deshalb auch Szenarien mit höheren Zinsen.

Die Miete ist nicht frei

Bei Wohnungen begrenzt das Mietrecht den Ertrag: Ein Mietzins ist missbräuchlich, wenn er einen übersetzten Ertrag abwirft. Der Bundesrat will die zulässige Rendite in einer Verordnung festlegen – die Einzelheiten stehen im Artikel Zulässige Rendite im Mietrecht.

Fragen zum Renditerechner

Bei Wohnliegenschaften in der Schweiz liegen Bruttorenditen oft bei rund 3–5 %, in Zentren eher tiefer. Aussagekräftiger ist die Nettorendite nach allen Kosten.
Weil Sie auch die Kaufnebenkosten bezahlen und diese im Objekt stecken. Eine Rendite auf dem reinen Kaufpreis wirkt höher, als sie ist. Der Rechner zeigt beide Werte nebeneinander.
Sie verändert die Eigenkapitalrendite: Liegt der Zins unter der Nettorendite, steigt sie; liegt er darüber, sinkt sie. Die Brutto- und Nettorendite der Liegenschaft selbst bleiben davon unberührt.
Nicht bei Wohn- und Geschäftsräumen. Das Mietrecht verbietet übersetzte Erträge; Mieter können den Anfangsmietzins und Erhöhungen anfechten. Wie hoch die zulässige Rendite ist, soll künftig eine Verordnung regeln.

Passende Rechner

Mehr zum Thema

Hinweis: Alle Berechnungen sind unverbindliche Schätzungen und dienen der Information. Sie ersetzen keine Beratung durch eine Bank, eine Steuer- oder Rechtsfachperson. Richtwerte wie Zinssätze und kantonale Tarife können sich ändern.