Hypothekenrechner Schweiz

Was kostet Ihre Hypothek pro Monat und über die ganze Laufzeit? Mit Zins, Amortisation und Unterhalt.

Hypothek & Finanzierungsrechner

Berechnen Sie monatliche Zins- und Amortisationszahlungen, prüfen Sie die Tragbarkeit und planen Sie Ihre Hypothekarstrategie.

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Finanzierungsparameter
900'000
Eigenkapital (%)
20%
Effektivzins Hypothek (%)
2.5%
Laufzeit (Jahre)
20
Amortisationsrate/Jahr (%)
1.0%
Unterhaltskosten/Jahr (%)
1.0%
📊
Tragbarkeitsanalyse
Hypothekarbetrag
Monatliche Zinslast
Monatliche Amortisation
Monatl. Gesamtlast
Tragbarkeit (max. 33%)
Nötiges Jahreseinkommen
Schuldenentwicklung & Eigenkapitalaufbau

Wie funktioniert dieser Rechner?

In der Schweiz kann bis zu 80% des Belehnungswerts als Hypothek finanziert werden. Die Hypothek ist in zwei Ränge aufgeteilt: Der 1. Rang umfasst bis zu 65% und muss nicht amortisiert werden, der 2. Rang (65–80%) muss innerhalb von 15 Jahren oder bis zum Rentenalter auf 65% zurückgeführt werden. Banken berechnen die Tragbarkeit mit einem kalkulatorischen Zinssatz von 5% – deutlich über dem aktuellen Marktzins – um sicherzustellen, dass Kreditnehmer auch bei Zinserhöhungen zahlungsfähig bleiben.

Was der Hypothekenrechner zeigt

Aus Kaufpreis und Eigenkapital ergibt sich die Hypothek. Der Rechner zeigt, was sie Sie tatsächlich kostet: die Zinsen zum gewählten Zinssatz, die Amortisation und den Unterhalt der Liegenschaft – pro Monat und aufsummiert über die Laufzeit. Der voreingestellte Zinssatz wird wöchentlich aus den Daten der Schweizerischen Nationalbank aktualisiert; die aktuellen Werte stehen in der Marktübersicht.

Beispiel: Hypothek CHF 800'000 zu 1,8 %
Zinsen pro JahrCHF 14'400
Zinsen pro MonatCHF 1'200
Amortisation 1 % pro MonatCHF 667
Zins und Amortisation pro MonatCHF 1'867

Tatsächliche Kosten und Tragbarkeit sind zweierlei

Für die Frage, ob die Bank Ihnen die Hypothek gewährt, zählt nicht der aktuelle Zins, sondern der kalkulatorische Zinssatz von 5 %. Der Rechner weist deshalb zusätzlich das Einkommen aus, das nach der Bankformel nötig ist. Ausführlich prüfen Sie das mit dem Tragbarkeitsrechner.

SARON, Festhypothek oder beides?

Eine Festhypothek sichert den Zins für eine bestimmte Laufzeit, typischerweise 2 bis 15 Jahre. Eine SARON-Hypothek folgt dem Geldmarktzins und passt sich laufend an – meist günstiger, aber ohne Schutz vor steigenden Zinsen. Viele Eigentümer teilen die Hypothek auf und kombinieren beide Modelle. Worauf es dabei ankommt, erklärt der Artikel SARON vs. Festhypothek.

Ab 2029 kostet die Hypothek effektiv mehr

Bis und mit Steuerperiode 2028 dürfen Sie die Hypothekarzinsen vom steuerbaren Einkommen abziehen. Mit dem Systemwechsel ab dem 1. Januar 2029 fällt dieser Abzug bei selbst bewohntem Wohneigentum weg – dafür entfällt auch der Eigenmietwert. Der Nominalzins ist dann der effektive Zins. Was das für die Frage «amortisieren oder nicht» bedeutet, steht im Artikel Amortisieren vor 2029?.

Fragen zum Hypothekenrechner

Banken finanzieren höchstens 80 % des Kaufpreises bzw. Belehnungswerts – mindestens 20 % müssen Sie als Eigenkapital einbringen. Zusätzlich muss die Tragbarkeit erfüllt sein: Die kalkulatorischen Kosten dürfen höchstens 33 % Ihres Bruttoeinkommens betragen.
Die 1. Hypothek reicht bis zwei Drittel des Belehnungswerts und muss nicht zurückbezahlt werden. Der Teil darüber – die 2. Hypothek – muss innert 15 Jahren, spätestens bis zur Pensionierung, amortisiert werden. Die Aufteilung zeigt der Amortisationsrechner.
Das hängt von Ihrer Zinserwartung und Ihrer Planung ab. Lange Laufzeiten geben Sicherheit, sind aber schwer vorzeitig aufzulösen – eine Kündigung kostet meist eine Vorfälligkeitsentschädigung. Wer einen Verkauf in den nächsten Jahren nicht ausschliesst, sollte die Laufzeit entsprechend wählen.
Ja, bis und mit Steuerperiode 2028. Ab dem 1. Januar 2029 entfällt der Abzug bei selbst bewohntem Wohneigentum zusammen mit dem Eigenmietwert. Bei vermieteten Liegenschaften bleiben die Zinsen anteilig abziehbar.

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Hinweis: Alle Berechnungen sind unverbindliche Schätzungen und dienen der Information. Sie ersetzen keine Beratung durch eine Bank, eine Steuer- oder Rechtsfachperson. Richtwerte wie Zinssätze und kantonale Tarife können sich ändern.